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Gesundheitsamt setzt Luca-App ein - Erfolgreiche Testphase mit mehreren regionalen Unternehmen - Landrat Stefan Dallinger begrüßt landeseinheitliche Lösung

Das Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises, das auch für das Stadtgebiet Heidelberg zuständig ist, setzt künftig die App „Luca“ zur Kontaktnachverfolgung ein, um Infektionsketten zu unterbrechen.
Nach einer zweiwöchigen Testphase mit mehreren regionalen Unternehmen in Zusammenarbeit mit der Stabsstelle Wirtschaftsförderung des Landkreises konnten die technischen und administrativen Voraussetzungen für den Einsatz des Systems geschaffen werden. „Wir möchten uns bei allen beteiligten Partnern bedanken, die uns bei den Vorbereitungen so tatkräftig unterstützt haben“, betont die Dezernentin für Ordnung und Gesundheit des Rhein-Neckar-Kreises, Doreen Kuss.

„Luca“ ist eine kostenlose App, die in Handel und Gastronomie, aber auch im Bereich von Pflegeheimen angewandt werden kann. Wer bestimmte Räumlichkeiten betritt, kann digital „einchecken“ und erhält einen QR-Code. Erkrankt nun eine Person, die vor Ort war, kann das Gesundheitsamt auf die von „Luca“ gesammelten Daten zugreifen und die Kontaktpersonen zeitnah informieren.
Die Luca-App unterstützt damit Betreiberinnen und Betreiber von Restaurants, Cafés und weiterer Einrichtungen sowie Verantwortliche von Veranstaltungen bei der Pflicht zur Kontaktdatenerfassung ihrer Besucherinnen und Besucher. Bisher mussten diese Kontakte aufwändig manuell erfasst werden.
Mehrere Bundesländer haben sich bereits für den Einsatz der Luca-App ausgesprochen. Am vergangenen Freitag (26.03.) hat auch das Land Baden-Württemberg informiert, dass die erforderlichen Lizenzen für den Einsatz beschafft wurden. „Ich freue mich, dass damit nun der flächendeckende Einsatz der App in Baden-Württemberg auf den Weg gebracht wird“, so Landrat Stefan Dallinger, der unterstreicht, dass „digitale Anwendungen wie Luca wichtige Bausteine bei der Pandemiebekämpfung sind“.


Er bittet die Bürgerinnen und Bürger, sich mit den Systemen rechtzeitig vertraut zu machen und diese zu nutzen, sobald sie verfügbar sind. Nur so könnten bei weiteren Öffnungsschritten Infektionsketten zuverlässig nachverfolgt und damit unterbrochen werden.
Auch Heidelbergs Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner begrüßt den Einsatz der App: „Die digitale Kontaktverfolgung ist ein wichtiger Baustein, um in der Pandemie wieder mehr Freiheiten zu ermöglichen. Die App ‚Luca‘ sollte daher jeder auf seinem Smartphone haben – denn sie wird in vielen Einrichtungen künftig eine Art ‚Eintrittskarte‘ sein. Dank ‚Luca‘ können Infektionsketten viel schneller und effektiver nachverfolgt werden – und betroffene Kontaktpersonen erhalten dann direkt die notwendigen Informationen von ihrem Gesundheitsamt. Das alles funktioniert digital – die Zettelwirtschaft in Restaurants oder Theatern wäre vorbei“, so Würzner.

Informationen zur Luca-App gibt es im Internet unter www.luca-app.de

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